Reaktionen
Die Patienten erleben in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen häufig Reaktionen
als Antwort auf den gesetzten Reiz. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie zeigt
sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an. Reaktionen sind demgemäss
erwünschte, erwartete und positive Antworten des Organismus auf den gesetzten Reiz,
selbst wenn sie sich aus der Sicht des Patienten teilweise und vorübergehend unangenehm
zeigen. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch genug Lebenskraft besitzt, sich der
Störungen zu erwehren und den Organismus von Stoffwechselbelastungen und Giften zu
reinigen.
Deshalb bedient sich der "Innere Arzt" (eine Formulierung von Paracelsus für die Lebens-
und Heilkraft im Menschen) meist zunächst der Ausscheidungsorgane Darm, Nieren, Haut und
Atemorgane, um Reaktionen abzuwickeln.
- Schweissabsonderungen, die sich an bestimmten Hautbezirken oder am ganzen Körper zeigen können
- Vermehrte oder verminderte, teils trübere Harnausscheidung
- Vermehrter und zeitweise übelriechender Stuhlgang, Nachlassen von Blähungen
- Säuberung der Schleimhäte von Nasen / Rachenräumen und Unterleibsorganen, indem sich Schnupfen, Auswurf oder Ausfluss zeigen
- Abgeschwächtes und meist kurzfristiges Aufflackern alter Krankheiten, die früher einmal erlitten, jedoch unterdrückt bzw. nicht ausgeheilt worden sind
- Erfrischender Schlaf, entspannende Müdigkeit
- Harmonisierung der seelischen Verfassung, gesteigerte Vitalität und Lebensfreude
- Selten:Erhöhte Temperatur oder ein kleiner Fieberschub, der nicht als neue Krankheit, sondern als Aktivierung der Selbstheilkräfte zu verstehen ist.
- Frauen sollten wissen, dass sich auch die monatliche Regel verschieben kann.